mein Name ist Ulff Berger

Eines Tages erfüllte ich mir einen sehr wichtigen Traum in meinem Leben. Es war das Leben zu führen, was ich am meisten liebe. Umso mehr habe ich mich besonders in die Bereiche Babyfotografie und Hochzeitsfotografie verliebt. Es kommt viel zu selten vor, dass ich selbst vor der Kamera stehe. Dafür bleibe ich am liebsten hinter der Kamera für euch. Mein Wecker klingelt meistens schon um 4 Uhr morgens.

mein eigener

Ausbildungsweg

ICH HAB SIE ALLE DURCH

Anfangs stand ich vor der Frage: "Welche Ausbildung es denn sein sollte?". Ich habe mir eigentlich eher weniger Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung es gehen sollte. Es gab für mich nie einen direkten Wunsch oder eine klare Vorstellung. Also begann alles mit einer Ausbildung zum Bäcker, darauf folgte ein weiterer Ausbildungsweg zum Fliesenleger. Erst jetzt entwickelte sich der eigentliche Wunsch nach dem perfekten Beruf für mich. Ich arbeite oder beschäftige mich unheimlich gerne mit Kindern, was mich auf die Idee brachte, Erzieher lernen zu wollen. Doch dieser kleine Wunsch blieb für mich leider unerreichbar und so ging ich am Ende den letzten und dritten Weg. Eine Ausbildung zum Bürokaufmann war die letzte Option, die ich für mich ausgewählt hatte. Insgesamt habe ich drei Ausbildungswege hinter mir gelassen und nie blieb ich in einem dieser Berufe.

Mir fehlte die Leidenschaft

die Herausforderung

es hat sich viel verändert

Bald kam ich ziemlich ins Stocken. Viele Jahre habe ich in einem ganz anderen Bereich gearbeitet. Ich habe jede Möglichkeit für mich selbst genutzt, um mich weiterbilden zu können. Es kam der Punkt, an dem ich merkte, dass es mich nicht mehr glücklich machte. Ich brauche selbst eine ständige Veränderung um mich herum. Ich fordere mich gerne selbst heraus und kritisiere mich zu oft, am liebsten, um nie auf einer Stelle stehen zu bleiben. Schon immer suche ich nach Möglichkeiten, um mich weiterentwickeln zu können. Jeden Tag das Gleiche? Nein, das wäre nicht ich. Es würde mich zu sehr fesseln, was mich nicht glücklich machen würde. Neue Impulse geben mir Kraft für neue Ideen, aber auch um meine eigenen Ziele zu verändern. WOW! Eines Tages kam ich wirklich nur durch einen ganz blöden Zufall zur Fotografie. Es war einfach nur ein Schild, das ich fotografiert hatte. Doch es war dieser entscheidende Moment, der alles für mich verändert hat.

Und die essentielle Frage die blieb,

war – was liebst du?

Tag für Tag

Nicht nur ein wenig, sondern wofür brenne ich? Was bringt mich dazu, niemals aufzuhören? Es war nicht nur der Anfang, es war das Ganze. Die ständige Veränderung, die Abwechslung und alles drum herum. Das Lachen der Kinder, die Emotionen, aber auch die so unterschiedlichen Situationen, in denen ich mich immer wieder befinde. Es gibt für mich kein Stehenbleiben. So viele Dinge verändern sich um einen herum. Vieles verändert sich in kürzester Zeit, und immer wieder stellt es mich vor neue Herausforderungen. Ich liebe diese Art der Veränderung, aber auch die Leidenschaft, die sich mit all dem verbinden lässt.

Wo halte ich mich am

liebsten auf?

An welchen Ort wäre ich gern?

Schon immer habe ich die Weite des Meeres geliebt. Warum liebe ich das Meer, die Strände und all die schönen Orte? Auf mich hat es eine beruhigende Art und Weise. Ich fühle mich an diesen Orten einfach nur wohl und möchte am liebsten nie wieder weg. In den letzten Jahren nutze ich jede noch so kleine Möglichkeit, um ans Meer fahren zu können. Sicherlich liegt mein letzter Urlaub inzwischen schon eine ganze Weile zurück, und dennoch ist es einer der wichtigsten Momente in meinem Leben gewesen. Es war einer der Tage, an denen ich loslassen musste, an dem ich nach fast drei Jahren die Asche meiner Hündin ins Meer streuen wollte. Sie war 15 Jahre lang an meiner Seite, und es sollte ein gemeinsamer Abschied für uns beide werden. Ich muss gestehen, dass ich nicht alles loslassen konnte und ein Teil immer noch bei mir geblieben ist. Es sind nicht nur die Erinnerungen an sie, es sind unsere Erinnerungen an wundervolle Zeiten. Was ich machen würde, wenn ich einen Wunsch frei hätte? Ich würde genau da leben wollen, wo all die schönen Erinnerungen sind: ein Leben am Meer.

ein komisches

Bauchgefühl

der letzte gemeinsame Sommer 2017

Die Tage und Monate vergingen in diesem Jahr viel zu schnell. Immer mehr bedrückte mich ein komisches Bauchgefühl, ein Gefühl, das ich selbst nicht wahrhaben wollte. Wie schnell vergingen diese 15 Jahre, wo war die Zeit geblieben? Auf all diese Fragen gab es für mich keine wirkliche Antwort. Alles geschah im August 2017, dem letzten gemeinsamen Sommer und gleichzeitig dem schönsten. Gemeinsam verbrachten wir eine wunderschöne Zeit auf einem Zeltplatz, der nicht weit vom Meer entfernt war. Es war ein Sommer, der viel für uns verändern sollte, der uns zeigte, warum all diese Dinge passieren und welche Bedeutung sie mit sich führen würden.

Welche Ängste

habe ich selbst?

Wie gehe ich selber damit um?

Gibt es für mich überhaupt dieses Thema? Ja, es ist allgegenwärtig. Oft gibt es diese Angst in vielen Situationen. Ist es nicht völlig normal, dieses Gefühl zu haben? Ich habe Angst! Oft habe ich Angst davor, etwas zu verlieren, Angst davor, etwas falsch zu machen, Angst davor, eine falsche Entscheidung zu treffen, aber auch Angst davor, einen Weg zu gehen, der vielleicht nicht der richtige wäre. Alleine zu sein ist für mich ein Gefühl, welches mich bedrückt, was mich ängstlich macht, was mir zeigt, wie gerne ich unter Menschen bin. Stille ist ein Gefühl, das mir zeigt, dass ich nicht ich bin; ringsherum ist alles ruhig, keine Worte fallen, keiner ist da und alles um mich herum ist leer. Oft stehe ich bei einem Shooting vor der Entscheidung: Wie soll es umgesetzt werden? Wie richte ich mein Licht ein? Oder was kann ich dagegen tun, wenn ich mich unwohl fühle? Was kann ich dagegen tun, wenn mir etwas nicht gelingt, wenn ich selbst merke, es fällt mir schwer, etwas richtig umzusetzen? Angst beschäftigt jeden von uns, und ich selbst mache daraus auch kein Geheimnis. Es gehört zu uns, und keiner kann sagen: "Dass dieses Gefühl, diese Angst, nicht vorhanden sei." Damit umgehen zu lernen, etwas zu verändern, daraus etwas zu lernen. Das sollte für jeden der richtige Weg sein. Und ja, ich habe in vielen Situationen Angst, möchte ungern nur für mich sein. Aber das sind ganz normale Ängste, und sie drücken Emotionen und Gefühle aus. Emotionen und Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil von uns selbst.

Bin ich selbst aufgeregt

vor einem

Fotoshooting?

Ja, natürlich bin ich oft selbst etwas aufgeregt vor einem Fotoshooting! Nicht immer kenne ich die Menschen, die zu mir ins Fotostudio kommen. Wie werden sie sein, wie werden sie auf mich reagieren? Was werden sie über mich denken oder sind sie vielleicht selber aufgeregt und hoffen, dass ich ihnen die Aufregung nehmen kann? Sehr oft ist es das erste Mal für sie, noch nie standen sie vor einer Kamera vor einem für sie fremden Menschen. Was wird er oder sie wohl denken, wie werden sie mit dieser Situation umgehen können? Ist am Ende die Aufregung größer, und ich selber kann ihnen diese nicht nehmen? Sehr oft stehe ich genau vor solch einer Situation, und wäre es dann richtig, meine eigene Aufregung zu zeigen? Nein, ich selbst muss mich zusammennehmen, darf diese Ängste, mein eigenes Empfinden oder mein Gefühl ihnen gegenüber nicht zeigen. Doch für mich persönlich ist es nicht schlimm. Für mich ist dies zu etwas Normalem geworden, und ich selbst kann nach vielen Jahren damit umgehen. Für mich persönlich ist es wichtiger, ihnen dieses Gefühl zu nehmen, ihnen zu zeigen, dass es nicht schlimm ist, diese Gedanken zu haben. Umso mehr empfinde ich es als wichtig, ihnen mit Ruhe und Geduld entgegenzuwirken. Ihnen ein Gefühl zu geben, welches ihnen hilft, mit diesen Gedanken abzuschalten. Auch wenn niemand meine eigene Aufregung spüren kann, sie ist da und sie wird auch immer ein kleiner Bestandteil von mir bleiben. Es ist doch auch völlig normal und auch nicht schlimm.

Unsicherheit

der Blumenstrauß

Fragen stellen, ohne darüber nachzudenken

Ist es schwierig für mich auf Menschen zuzugehen? Inzwischen liegt es schon einige Jahre zurück; früher fiel es mir persönlich schwer, auf für mich fremde Personen zuzugehen. Hätte ich mir damals vorgestellt, in ein Geschäft zu gehen, um dort etwas kaufen zu wollen und gleichzeitig zu fragen, ob sie bei Instagram vertreten sind, dann hätte ich mich sicherlich selbst im Spiegel angeschaut und mir die Frage gestellt, ob ich das tatsächlich ernst meine. Vor ein paar Tagen gab es genau diese Situation, da ich für ein Fotoshooting einen Strauß Blumen benötigte. Noch im Auto überlegte ich, warum nicht einfach fragen. Warum nicht einfach die Frage stellen, ob man sie bei Instagram verlinken könne. Also betrat ich das Geschäft, zeigte ein Foto von einem Blumenstrauß, der für mich für das bevorstehende Fotoshooting in Frage käme. Mir war es selbst nicht bewusst, aber meine zweite Frage an sie war tatsächlich, ob sie selbst bei Instagram sei. Ohne darüber nachzudenken, ohne mir einen Kopf darüber zu machen, ob diese Frage jetzt richtig oder falsch war, setzte ich sie für mich um. Und prompt reagierte sie mit einem klaren Ja. Sicherlich fällt es mir nicht immer leicht, eine direkte Frage zu stellen oder eine Person einfach so anzusprechen. Nicht, weil ich vielleicht Angst vor der eigentlichen Reaktion habe; nein, es ist einfach für mich ein komisches Gefühl, das ich über viele Jahre nach und nach ablegen konnte. Früher wäre das in dieser Form tatsächlich nie möglich gewesen.

Euer Fotograf aus Chemnitz

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